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Spanisch lernen in Guatemala
T A N J A  S C H E F F L E R :  (T E I L  4)

Costa Rica

23.06. – 26.07.
Costa Rica gilt als sicheres, sowohl unter Backpackern als auch unter Pauschaltouristen sehr begehrtes wunderschönes Reiseland. Die Busse luxuriöser, das Reisen einfacher, die Preise höher und in Dollar anstatt Colones und die Touristensprache Englisch selbst unter den Einheimischen weit verbreitet. Bezahlte man für eine Stunde Pferd mieten in Nicaragua 2 $, so kostete es in Costa Rica 25 $. Dennoch verbrachte ich 4 Wochen in diesem wirklich schönen pflanzen-, tier- und küstenreichen Land. Die meiste Zeit zu viert liessen wir uns an der Pazifikküste von Norden nach Süden von einem Surf-Ort zum nächsten treiben, fanden oft eine Kochstelle für unsere leckeren Veggie-Menüs und anschliessend Bars zum Zappeln.
In unserer ersten Station Tamarindo traf ich gleich am ersten Abend beim Salsa tanzen den sympathischen Tico Kincho (Tico nennen sich die Einheimischen in Costa Rica), der, wie der Zufall es so wollte, 4 Pferde besass und mich für einen Ausritt am nächsten Tag einlud. ...Da konnte ich natürlich nicht widerstehen... Etwas skeptisch erwartete ich 2 dünne winzige ungesunde Pferdchen, die wie alle Touri-Pferde, die man am Strand mieten konnte, wenig motiviert angezockelt kommen und froh sind, wenn die 2 Stunden vorbei sind. Ich wurde überrascht, es sollte einer der schönsten Ritte aller Zeiten für mich werden...genauso wie ich’s mir immer vorgestellt hatte! Mit 2 rassigen energiegelandenen hübschen Pferdchen kam er am späten Nachmittag angetrabt und erzählte mir – zum Glück sprach er nur Spanisch – dass er sie vor 2 Monaten gekauft hatte und momentan nur selber reiten und trainieren würde, um demnächst Touri-Touren in die Berge und am Strand anbieten zu können. Aufgesessen in den Westernsattel und los ging’s in die Berge gleich um die Ecke und beim ersten Stop auf einem Hochplateau bekam ich das erste mal Gänsehaut beim Anblick des endlosen Sandstrands mit den tosenden Wellen in beide Richtungen und der satt-grünen Hügellandschaft hinter uns. Weiter ging es im gestreckten Galopp durch Wald und Wiese – mein Pferd wurde die Woche zuvor nicht geritten und hatte somit noch mehr Power als Kincho’s...Durch enge, von Lianen und Wurzeln zugehangenen Pfade und zum Schluss nur noch querfeldein durch’s Dickicht. Am Anfang war er sich noch nicht sicher, ob mir diese abenteuerliche Reitweise und die Wahl der Waldwege gefalle...seine Zweifel waren schnell verschwunden und er hatte genauso viel Spass wie ich. Nach eineinhalb Stunden Wald bergauf und bergab verliessen wir den Dschungel und standen plötzlich pünktlich zum Sonnenuntergang auf einer etwa 10 m hohen Felsnase, die ins Meer hinein ragte und unter uns die Wellen brechen liess. Wie 2 Indianer standen wir neben unseren geschwitzten Pferden, schauten in die rote tiefstehende Sonne über dem Meer, eine angenehme Brise und ich kam mir vor wie im Film! Essenszubereitung am offenen Feuer - Foto: Tanja Scheffler In meinen 20 Jahren Reiterfahrung hatte ich immer von diesem Moment und dem Galopp am endlosen Strand geträumt...dieses Highlight sollte als nächstes kommen! Nachdem die Sonne sich komplett verabschiedet hatte, ein kurzer steiler Abstieg zum Wasser und los ging’s – corriendo (das heisst rennen) – ein Wettrennen am Strand entlang bis hin zur Flussmündung in der Nähe meiner Hütte, wo er mich völlig in Trance und überglücklich ablieferte...
Ich denke, das Spezielle an diesen 2 Stunden war, dass Kincho Spass daran hatte, mir auf freundschaftlicher und nicht kommerzieller Basis einen Teil seiner Heimat und seines Alltags zu zeigen und mir damit eine Riesenfreude zu machen.
Am nächsten Morgen holte er mich mit 2 Kajaks, Flossen, Maske und Harpune zum Fischen ab. Die Tour ging bei heftigem Wellengang zu der etwa 2 km entfernten winzigen Insel, die lediglich aus 3 Felsen bestand, wo er fast täglich Octopusse, Krebse und viele andere angeblich leckere Fische fängt. Etwas hinter der Hälfte der Strecke merkte ich, dass sich die Sitzfläche und der Fussraum meines Kajaks immer mehr mit Wasser füllte und ich trotz kräftigem Paddeln kaum noch vom Fleck kam. Plötzlich fing es an, fürchterlich zu schaukeln und 2 Sekunden später kippte es auch schon um. Meine tausend Einzelteile wie Maske, Schnorchel, Flossen, Teva-Sandalen und die Shorts mit Wohnungsschlüssel in einer Plastiktüte, die sinnvollerweise alle einzeln im Fussraum rumlagen, begannen sofort zu sinken. Mein erster Gedanke war: meine Tevas und die Shorts! In dem relativ trüben Meerwasser konnte ich sämtliche Teile retten bis auf die Maske, die war zu schwer und sank blitzschnell. Aufgrund der starken Strömung und der schlechten Sicht unter Wasser hatte ich keine Chance, nach ihr tauchen zu können und musste die vom Surfshop geliehene Maske anschliessend zahlen. Mir war völlig unklar, was ich falsch gemacht hatte und warum ausgerechnet mein Kajak kentern musste. Wir banden es an das andere Kajak, Kincho schleppte es ab und ich schwamm den Rest bis zur Insel... Dort angekommen zerrten wir das bleischwere voll mit Wasser gefüllte Kajak an Land und entdeckten 2 grosse Risse im Kunststoff an den Seiten des Bootes. Das hatte ich natürlich vorher nicht gecheckt...und Kincho auch nicht. Für den Rückweg flickten wir die Löcher notdürftig mit unseren 2 T-Shirts und dem Seil und kamen ohne weitere Verluste, dafür mit Krebsen und Muscheln für’s Mittagessen am Strand an. ....Noch den Sand unter den Füssen und unsere Beute lag schon im kochenden Wasser. Kincho zeigte mir, wie man den Krebsen die Beine ausreisst und wo man genau drauf beissen muss, um das leckere Fleisch aus dem festen Gehäuse herauszusaugen.
In den Orten Samara, Montezuma, Jaco und Manuel Antonio mussten wir feststellen, dass die zentralamerikanische Regenzeit auch Costa Rica nicht auslässt. Tagsüber ist es stets heiss, so dass man vom Nichtstun schwitzt, abends regnet es und die Klamotten werden ihren klammen Modergeruch durch die hohe Luftfeuchtigkeit selbst durch das Waschen nicht los....richtig trocken werden sie sowieso nie... Eine faszinierende Wanderung durch einen Regenwald im Nationalpark Manuel Antonio war zunächst die letzte gemeinsame Unternehmung mit meinen holländischen Mädels, bevor wir uns trennten, weil sie 4 Wochen weniger Zeit hatten als ich und noch bis nach Panama reisen wollten...was ich aus Zeitmangel bereits abgehakt hatte.... In diesem Park hab ich zum ersten Mal wirklich aggressive Affen gesehen, die uns quasi auflauerten, um uns am Strand die Reissverschlüsse der Rucksäcke aufzumachen und Tüten mit Essbarem zu klauen. Einer Freundin haben sie unter giftigem Gefletsche der spitzen Zähne einen Beutel mit Allerlei entrissen, sind damit auf den nächsten Baum geflüchtet, assen die Kekse, lutschten den Lippenstift und die Sonnencreme und kauten den Tampon bevor sie alles nicht essbare herunter fallen liessen. Mit Stöcken bewaffnet und völlig frustriert über die dummen Touristen, die die Affen füttern und sie somit an die Menschen gewöhnen, setzten wir unseren Hike fort...
Das Alleinreisen hat den Vorteil, dass man völlig frei und ungebunden ist und niemandem Rechenschaft schuldig ist, wenn man sich plötzlich morgens beim Frühstück doch entscheidet, an einem Ort länger zu bleiben oder noch am selben Tag die Zelte abzubrechen und weiterzuziehen. Bereits beim Aussteigen aus dem Bus zum nächsten Ort Uvita lernte ich die witzige Hawaiianerin Kimberly mit schwarzen Rasta-Zöpfen kennen, mit der ich bis zu meiner Ausreise aus Costa Rica viele amüsante Stunden verbrachte. In Uvita fand ich ein urgemütliches Haus mit vielen netten Travelern, wir arbeiteten gemeinsam morgens 3 Stunden im Garten, pflanzten Bananenbäume, schaufelten Wassergräben und zahlten dafür pro Nacht 3 $ weniger für unsere Hängematte, dh. nur noch 2,5 $...es wird wohl einige Zeit dauern, bis ich mich wieder an die deutschen, bzw. schweizerischen Preisregionen gewöhnt habe...
Didgeridoo-Spieler beim ausprobieren ihrer selbstgebauten Instrumente - Foto: Tanja Scheffler An diesem Ort traf ich u.a. auch den deutschen dort sesshaft gewordenen Didgeridoo-Spieler Uli. Dieses Instrument (ausgehöhltes Holz-Rohr, Instrument der Aborigines in Australien) hatten bereits einige Israelis auf der Insel in Honduras zum nächtlichen Mondschein gespielt und mich oft zum Zuhören verführt. Uli bot uns an, mit uns zusammen unser eigenes Didgeridoo zu bauen und uns in die Grundregeln des Spielens einzuweisen. Das war DIE Gelegenheit...Mit Säge, Machete und Seil bewaffnet wanderten wir zu dritt an einen River und kamen mit 3 geschulterten etwa 5 m langen Bambus-Ästen in strömendem Regen zurück. Nachdem wir sie zurecht gesägt, ausgehöhlt und das Mundstück geschliffen hatten, ging die Überei los...über ein paar Basistöne sind wir noch nicht hinaus gekommen, tägliches Üben ist notwendig und dennoch werden wir wohl nie so gut wie Uli, dem ich stundenlang zuhören könnte. Ab diesem Tag hatte ich ein weiteres Gepäckstück und gleichzeitig eine Art Verteidigungsgegenstand auf meiner Reise. Zu dieser Zeit gingen mir langsam nach 4 Monaten meine Traveler-Cheques aus und ich versuchte in verschiedenen Städten, angefangen in Honduras, mit meiner VISA-Karte Geld abzuheben. Erfolglos, die Fehlermeldung lautete meistens "Karte ist abgelaufen, bitte rufen Sie Ihre Bank an!". Na Klasse, die Karte war aber gültig bis 2002, hatte in der Schweiz 5 Monate vorher auch noch funktioniert und ein Telefonat nach Deutschland hätte mich ein Vermögen gekostet. Nach fast 4 Wochen wiederholten Versuchens, Geld zu bekommen, dem Schreiben von Hilfe-Mails an meine Eltern mit der Bitte, doch mal bei meiner Bank in Frankfurt nachzufragen, waren sämtliche Cheques und fast alle eisernen baren Dollar-Reserven aufgebraucht. In Quepos erhielt ich die Mail mit der Antwort auf mein Problem: Die BfG-Bank wurde am 01.04. – also 3 Monate zuvor – in die SEB-Bank umfirmiert, im Februar/März wurden die neuen Karten verschickt, im April/Mai waren noch beide Karten gültig und ab Juni wurden alle alten Karten gesperrt. Mir konnte angeblich keine neue Karte in die Schweiz zugestellt werden. Bis heute ist es uns ein Rätsel, wie die angeblich zugesandte Karte meine Postanlaufstelle in Zürich umgehen konnte, da sämtliche Kontoauszüge derselben Bank angekommen sind... Meine Bank sagte mir nun zu, in einer Bank meiner Wahl 1000 US $ Emergency-Cash bereitstellen zu können, ich müsse ihnen nur den Ort in Costa Rica und die Bank nennen. Auf der Karte suchte ich mir die nächst grössere Stadt im Süden Costa Ricas und wir vereinbarten per Mail, dass ich mir 5 Tage später das Geld dort abholen könne. Nach 5 Tagen ohne Internet-Zugang kam ich mit meinen letzten Colones in Puerto Jimenez an und musste erfahren, dass derartige Cash-Überweisungen mindestens eine Woche dauern würden und ich müsse vorher meine Bank in Deutschland anrufen. Kimberly brauchte ebenfalls Bargeld und wollte mir gleichzeitig aushelfen, nur leider funktionierte ihre MASTER-Card in dieser Bank – natürlich der einzigen in dieser Stadt – ebenso wenig. Die nächste Bank mit sicherem MASTER-Card-Zugriff war 4,5 Busstunden entfernt. Uns blieb nichts anderes übrig, als einen Tag dafür zu opfern, dass ich in Puerto Jimenez auf sie wartete und sie insgesamt 9 Stunden Bus fährt, um Bargeld für uns beide zu besorgen. Währendessen versuchte ich dann doch noch die kostenlose 0800-Nr. einer VISA-Card-Emergency-Hotline anzurufen , die mir mein Bank-Fritze gemailt hatte. Tatsächlich wurde ich sogar an einen deutschsprachigen Typen verbunden, dem ich die ganze Geschichte erklärte und der mir versicherte, dass es nicht möglich sei, von der SEB-Bank Emergency-Cash zu erhalten. Dann hatte ich die Nase voll, wartete auf Kimberly, die erst am nächsten Tag mittags wieder auftauchte, da es ab 15 Uhr keinen Bus mehr zurück gab und vertraute auf ihren Tip, mir das Geld von meinen Eltern via Western Union innerhalb Stunden überweisen lassen zu können. Also noch eine Mail an die Eltern mit Passportnummer und Standort, Kimberly lieh mir die nötigen Colones für Kost, Logis und Bus bis zur nächsten Western Union-Filiale ca. 6 Stunden entfernt und es gelang mir tatsächlich in einer 20-minütigen Buspause, die baren US-Dollar in Empfang nehmen zu können. Durch diesen Zwischenfall durfte ich erleben, wie es ist, für einige Tage komplett ohne Dinero da zu stehen und wie sehr man doch auf eine Kontaktperson in der Heimat angewiesen ist. Gleichzeitig fand ich sehr viel Unterstützung von hilfsbereiten Menschen, so dass ich stets optimistisch bleiben und die Zeit trotzdem geniessen konnte. ....zur Sicherheit würde ich allerdings auf einer solchen Reise ab jetzt stets eine VISA- UND eine Master-Card mitnehmen! ...ein Beschwerde-Brief an den Geschäftsleiter der SEB-Bank ist bereits unterwegs...
Ein Tukan im Nationalpark - Foto: Tanja Scheffler Warum wir eigentlich nach Puerto Jimenez wollten: Diese Stadt ist Ausgangsort für Wanderungen im traumhaft schönen Nationalpark Corcovado. Mit minimalem Gepäck, Essen für 2 Tage und einer Einweisung eines Ranchers machten wir uns auf den 9 stündigen Weg durch Bananenbäume, schlüpfrige Regenwald-Pfade, sonnige 3-km Sandstrand-Etappen und oberschenkeltiefe Flussdurchquerungen. Fasziniert von den bunten Aras, die stets als Pärchen irgendwo auf den obersten Ästen oder hoch oben am blauen Himmel ihre Freiheit geniessen, von den neugierigen Spider- , Howler- und White-Face-Monkeys, den Tapiren, giftigen Fröschen, Iguanas, Faultieren und einer gesichteten Schlange kamen wir pünktlich zur empfohlenen Zeit des Ranchers an dem grössten zu durchquerenden Fluss an. Hier sei es ideal gegen 15 Uhr anzukommen, da man bei Flut nur noch schwimmend auf die andere Seite gelangen könne. Die Krokodile hielten sich einige 100 m weiter flussaufwärts auf und seien daher keine Gefahr... Beim Schuhe wechseln auf der gegenüberliegenden Flussseite – ich switchte an diesem Tag ca. 15 mal zwischen den Boots und den Tevas – bemerkte ich den Verlust meiner Camera, das Schlimmste, was mir passieren konnte! Nach dem Absuchen des Flusses begann ich in Sandalen am Strand und im Dschungel zurück zu rennen bis zu der Palme, wo ich das letzte Foto geschossen hatte – nichts. In der Dämmerung rannte ich völlig frustriert wieder zum Fluss, wo ich meinen Rucksack versteckt hatte...meine Wandergefährten, 2 Canadierinnen waren schon weiter zum Camp gelaufen...durchquerte ich den bereits angestiegenen Fluss erneut und kam noch vor Einbruch der Dunkelheit ohne meine Kamera im Camp an. Dort erwarteten mich Zimmer und Dusche ohne Licht, viele Moskitos, Ameisen und Kakerlaken und zum Glück ein Moskitonetz, das meinen Schlaf rettete... Am nächsten Morgen um 4 hiess es Aufbruch mit Taschenlampe – die Gezeiten gaben die Uhrzeiten vor – und ich begann den Rückweg durch den finsteren Dschungel mit einem holländischen Geschwisterpaar. Mit 6 konzentrierten Augen suchten wir die Strecke erneut nach meiner schwarzen kleinen, ungefähr zigarettenschachtelgrossen Ixos ab. Ich konnte es kaum glauben, als die Holländerin rief "Found it!" Sie lag seitlich am Pfad und war noch nicht einmal nass geworden...der Tag war gerettet!!
Foto: Tanja Scheffler Bis zum vereinbarten Termin, dem 26. Juli in Antigua, Guatemala, als Ort des Wiedersehens und Abschiedfeierns mit meinen 3 grossen holländischen Mädels, blieb mir noch etwa eine Woche und ich hatte noch keine Karibik und noch kein bergiges Landesinnere von Costa Rica gesehen! ...Geschweigedenn Panama, das ich ja bereits vom Programm gestrichen hatte. Über die Hauptstadt San José, in der ich mich um einiges wohler fühlte als in Tegucigalpa, fuhr ich mit Kimberly und dem Geschwisterpaar in das höher gelegene Regenwaldgebiet Monteverde. Der Ort ist bekannt für die längste Zipline der Welt, dh. ein Netz aus starken Drahtseilen in den Baumwipfeln des Dschungels, an die man sich mit Sicherheitsseil und Haken einklinkt und bis zu 433 m am Stück durch die Lüfte düst. 2,5 Stunden Spass pur und anschliessend ein Spaziergang über die schmalen Hängebrücken des Skywalks durch das schweisstreibende Nass.
Für die letzten 3 Tage Costa Rica liess ich mich von meiner netten Gesellschaft zum wiederholten Besuch meines Favoriten-Pazifik-Strandorts Montezuma überreden und musste daher auf die Karibik verzichten. Leider gibt es für 28-jährige Nichtstudenten keinen Spezial-Flugtarif, so dass ich die um das 10-fache günstigere, allerdings 2,5-tägige Busvariante von San José nach Guatemala City wählte. Eine Übernachtung in Managua, der Hauptstadt Nicaraguas, die 2.Nacht in San Salvador, eine extrem kalt gestellte Klimaanlage, von der ich heute noch Husten und Schnupfen habe, komfortable Sitze und Videos...so luxuriös war ich schon seit Monaten nicht mehr unterwegs...

Text und Fotos: Seite öffnenTanja Scheffler
 
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